Angeln mit Gummifisch vom Ufer


Shad, Twister und ähnliche Köder ist wirklich die Alternative zum Wobbler oder Blinker. Selbst bei einem Fehlbiss besteht eine sehr große Chance das der selbe Fisch noch einmal auf den Köder reinfällt. Egal auf welchen Räuber man aus ist, Gummi bringt's! Sollte der Gummifisch mal in der Steinpackung hängen bleiben, ist es weitaus nicht so tragisch als wenn der teure Lieblings Wobbler nicht mehr zurück kommt.  
Hier seht ihr einige meiner Köder

Top Favoriten von meinen Angelfreunden und mir sind diese weißen und gelben Twister

  

Dieser Zander ist mit dem gelben Twister überlistet worden

Angelfreund Markus konnte den Barsch mit den weißen Twister an Land ziehen

 


Dieser gelbe Gummifisch ist ein muss für jeden Zanderangler, er ist der Allrounder in jedem Gewässer.

Für einen Steinigen Untergrund benutze ich meist den weißen Sandra, mit seinem leichten Bleikopf ist er besser über die Steine zu führen.

Zudem ist die Hängergefahr nicht so groß.  

 

 

So sollte die Köderführung mit dem Gummifisch vom Ufer aussehen.

Nur führen sie den Gummiköder langsamer, als in dieser Animation  

 

Angeln vom Boot

Hierzu nehme ich eine leichte Spinnrute max. 2,70m ,Wurfgewicht max. 60 Gramm

Mittlere Rolle(2500er) Unterschnur 25er 100-150m, um die Kosten zu senken und da drüber kommt eine geflochtene mit maximal 5kg Traglast.

Als Köder ein kleines Rotauge, Barsch oder eine Laube

Wie auch vom Ufer zupfe ich den Köder über den Boden (siehe Gif oben) , es reicht wenn man den Köder 10 cm vom Boden anhebt. Die Bisse erfolgen meist in der absinkenden Fase.

 

Grundangeln vom Ufer

  Da die meisten Ufer stark mit Schilf und Seerosenfelder bewachsen sind nehme ich eine 3,90m lange Rute mit einem Wurfgewicht bis 80 Gramm, es reicht eine 25-30er Monofile Schnur um Zander zu angeln. Je nach Strömung ein 20 - 40Gramm Laufblei , meistens benutze ich meine selbst gegossene 30gr Sargbleie. Den Köderfisch ziehe ich je nach Größe komplett auf oder halbiere ihn siehe Foto. Bitte hängt die Schnur in einem Clip ein, damit sich sich sofort lösen kann und der Zander keinen Widerstand merkt. Eine Optische Hilfe bietet mir ein leichter Kunststoffring der in die Schnur eingehängt wird.

       

Zum Posenangeln verwende ich einen 5-7 Gramm Schwimmer 

Kleine Köderfische werden vorne im Fischmaul an. 

Bei größeren Köderfischen hänge ich einen Einer oder Drilling in die  unter die Rückenflosse ein.

Da auch Hechte zu beißen können verwende immer ein Stahlvorfach!!  

Vorkommen

Barben-, Brassenregion. Brackwasser. Freiwasser. Zandersee. Der Zander bevorzugt trübes, eutrophes Wasser mit kiesigen Grund.

Körperform

Spindelförmig, langgestreckter Körper mit spitzem Kopf.

Färbung

Rücken grüngrau.
Flanken grau bis silbrig, mit 8-10 dunklen Querbinden.
Bauch hellgrau bis weiß.

Maulform

Großes, endständiges Maul, mit tiefer Maulspalte. Das Maul ist mit Bürstenzähnen stark bestückt, wobei die Fangzähne (Hundszähne) besonders auffallen.

Schuppen

Kleine feste Kammschuppen.

Laichinfo

In der Laichzeit von April - Juni schlagen die Zander Laichgruben in kiesigen Grund mit Wurzeln/Ästen.
Das Weibchen legt die, bis zu 300.000 Eier einzeln ab, welche an dem Wurzel - und Astwerk haften.
Das Männchen betreibt Brutpflege.

Nahrung

fast ausschließlich Fische

 

 

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